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Impro Vision 2019

8. November @ 18:00 - 10. November @ 18:00

ACHTUNG: Anmeldungen sind auch spontan noch möglich!

Ein Improvisationsworkshop für Jugendliche und Erwachsene.
Erstmalig in diesem Jahr für Jazz & Neue Musik.

08.11.2019 18:00 Uhr bis 10.11.2019 18:00 Uhr

Unser Workshop richtet sich an Jazzliebhaber sowie Musikbegeisterte aller Altersgruppen und Instrumente, die Interesse an Improvisation und Neuer Musik haben. Wer gerne Jazz und improvisierte Musik hört und über grundlegende Fähigkeiten auf seinem Instrument verfügt, ist bei diesem Kurs genau richtig. Wir widmen uns an dem Wochenende vorrangig der Jazz-Improvisation, sowie der freien Improvisation. Die Arbeit erfolgt in kleinen Fachgruppen und in Bands.

Als Dozenten konnten wir dieses Jahr Pegelia Gold (Gesang), Florian Kästner (Klavier), Philipp Scholz (Schlagzeug), Ronny Graupe (Gitarre), Elizaveta Birjukova (Querflöte) und Claudia Buder (Akkordeon) für Euch gewinnen!

Die Teilnahmegebühr beträgt 80,- EUR.
Schüler, Studenten, Zivis und Azubis zahlen ermäßigt 50,- EUR.
Anmeldung unter improvision@neue-musik-leipzig.de

Mit freundlicher Unterstützung der Stadt Leipzig.

Pegelia Gold (Berlin) tritt als Solistin und Interpretin Neuer Musik und von Bearbeitungen barocker Musik, als Komponistin zwischen Avantgarde & Pop, sowie für Film und Hörspiel in Erscheinung. Zuvor lebte sie einige Jahre als Straßenmusikerin & Bildhauerin und bereiste per Anhalter etliche europäische Länder. 2004-2009 studierte sie an der HfM Würzburg. Sie arbeitet hauptsächlich als Bandleaderin in eigenen Projekten wie dem Jazzsextett Art Zentral und dem Kammerensemble Polychrome Orchestra. Unter eigenem Namen veröffentlichte sie drei Alben. Mit Peter Fuldas Songzyklus „I am with you“ (Label 1) und dem Crossover-Ensemble »Orpheus has just left the building« um den Pianisten und Komponisten Peter Fulda sind Rundfunkproduktionen unter ihrer Mitwirkung erschienen.

Florian Kästner (Leipzig) unterrichtete bis 2018 an den Musikhochschulen Weimar und Leipzig und sucht als Jazzpianist die musikalischen Kontraste. Seine künstlerischen Projekte reichen vom Solo-Piano bis zur zeitgenössischen Bigband. Einen Schwerpunkt bilden Kleinstformationen, wie Duos mit den Saxophonisten Johannes Enders und Michael Jaeger oder dem Gitarristen Bertram Burkert. Seine Musik entsteht an den Grenzen von Klassik, Jazz und Avantgarde Pop, wobei ihm wichtig ist Schnittmengen zu integrieren und Kategorien zu vernebeln. Mit seinen Projekten gibt er etwa 100 Konzerte im Jahr. Acht CD-Produktionen begleiten bis heute seine künstlerische Biographie, darunter zwei Alben in eigenem Namen.

Ronny Graupe (Berlin) ist seit 2011 Dozent für Jazzgitarre und Ensemblespiel an der HdK in Bern (CH). Bereits während seiner Schulzeit spielte er im LaJazzO Sachsen und war 1. Preisträger des Landeswettbewerbes „Jugend jazzt“ 1997. Anschließend spielte er im „BuJazzO“ unter P. Herbolzheimer. Sein Musikstudium absolvierte er in Leipzig bei C. Röver und R. Beirach. 2001 erhielt er den Jazznachwuchspreis der Stadt Leipzig und der Marion Ermer Stiftung. Er arbeitet u.a. in den Bands  „Gropper/Graupe/Lillinger“ (2003 gegründet), „Ronny Graupes Spoom“ (2004) sowie Off The Records, qÖÖlp, Bubaran, Symmethree, Kwestia, Dejan Terzic ́Melanoia. Außerdem ist er Mitglied des Jazzkollektivs Berlin. Konzertreisen führten ihn quer durch Europa sowie nach Afrika, die USA und auf die Phillippinen.

Philipp Scholz (Leipzig) hat seit 2015 einen Lehrauftrag für Schlagzeug im Fach Jazz- und Popularmusik an der HMT Leipzig inne. Er studierte an der HfM Dresden sowie der HMT Leipzig und begann im Jahr 2007 den ersten Preis der Bundesbegegnung „Jugend jazzt“. 2014 gewann er mit der Band PLOT den Jungen Münchner Jazzpreis und wurde 2017 mit dem Jazzpreis der Stadt Leipzig und der Marion Ermer Stiftung ausgezeichnet. Konzerte führten ihn bisher nach Indien, die USA,Japan, China und quer durch Europa. Im Jahr 2015 gründete er ein Duo mit der Autorin Nora Gomringer, das weltweit Konzerte spielt. Er arbeitete mit und lernte u.a. von: Werner Neumann, Heinrich Köbberling, Rudi Mahall, Pablo Held, Hayden Chisholm, Jürgen Friedrich, Johannes Enders und Yves Theiler.

Elizaveta Birjukova (Leipzig) studierte an der HMT Leipzig Querflöte und entdeckte dort die Welt der Neuen Musik für sich. Im Rahmen eines Aufbaustudiums an der HfM Weimar bekam sie zu ihrer intuitiven Selbstrealisierung als Solistin frische Impulse in der Konzert- und Ensembletätigkeit. Sie erhielt den Stipendienpreis der Darmstädter Ferienkurse für Neue Musik und nahm als Kammermusikerin an verschiedensten Festivals in Deutschland, Österreich, Tschechien und dem Libanon teil. Ihre Tätigkeit in Ensembles der Neuen Musik wie dem DUO9 oder der klangewerkstatt weimar ergänzt sie durch ihre Arbeit als Traversflötistin in mitteldeutschen Barockorchestern und lotet so für sich Möglichkeiten und Grenzen flötistischer Aufführungspraxis jenseits von Routinevorstellungen aus.

Claudia Buder (Weimar) ist Professorin für Akkordeon sowie Direktorin des Instituts für Neue Musik und Jazz. Sie studierte bei Prof. Ivan Koval an der HfM Weimar sowie bei Prof. Mie Miki an der Folkwang Universität der Künste (Essen) und war mehrfach Preisträgerin nationaler und internationaler Wettbewerbe, u.a. 1994 beim III. Interpretationswettbewerb für Musik des 20. Jahrhunderts. Engagements im In- und Ausland führten Claudia Buder auch mit größeren Ensembles wie dem Ensemble Ascolta, Ensemble Avantgarde und dem Ensemble Modern zusammen. Solistisch war sie unter anderem zu Gast bei Amsterdam Sinfonietta, BBC Philharmonic sowie der Königlichen Philharmonie Stockholm. In Zusammenarbeit mit vielen Komponist*innen (u.a. HK Gruber, G. Katzer, S. Schleiermacher, R. Saunders, A. Schlünz) brachte sie zahlreiche Kompositionen zur Uraufführung.

Details

Beginn:
8. November @ 18:00
Ende:
10. November @ 18:00